Sieg in Buschhütten!

Am vergangenen Wochenende fand der erste Wettkampf der 2. Bundesliga Saison 2014 im heimischen Buschhütten statt. Das Rennen wurde im Teamsprintformat ausgetragen und es war deshalb besonders wichtig, dass unser Team ziemlich leistungsausgeglichen an der Startlinie stand. Wie immer begannen wir zu fünft und mussten mindestens zu viert die Ziellinie passieren. Unser Plan war, mindestens bis zum Ende der Radstrecke vollzählig zusammen zu bleiben, da sonst ein Defekt eines Teammitgliedes eine Disqualifikation der Mannschaft zur Folge gehabt hätte. Ich persönlich war etwas angeschlagen aufgrund einer Erkältung. Als mir unser Teamleiter sagte, dass er die Verantwortung übernehmen würde, falls ich frühzeitig aus dem Rennen ausscheiden müsste, war ich bereit an den Start zu gehen. Für mich war es jedenfalls eine komplette Wundertüte!

Wir stiegen als erstes Team gemeinsam aufs Rad und hatten auf der Schnellstraße wenig Freude, da uns Windböen und Hagelschauer begleiteten. Vielleicht auch nicht die schlaueste Art seine Erkältung zu bekämpfen:
Halbnackt bei Hagel mit dem Rennrad über die HTS (Hüttentalstraße) fahren!

Überraschenderweise fühlte ich mich relativ gut und konnte mich nun auch mit dem Gedanken anfreunden mit meinen schnellen Teamkollegen die abschließenden fünf Kilometer laufend zurückzulegen. Wir fuhren als erste Mannschaft gemeinsam durch die letzten Kurven auf der Radstrecke, die an dieser Stelle so schmal ist, dass zwei Fahrer maximal nebeneinanderpassen und kein Team mehr vorbei kommt. Das bedeutete, dass wir als erste Mannschaft in die Laufschuhe wechseln konnten und als erstes Team die T-2 verließen. Tim und ich feierten diesen Zustand auf dem Rad sitzend folgendermaßen: „Geil geil geil!“ Es lief alles nach Plan.

Der abschließende Lauf bot noch ein Duell mit den Jungs vom Kölner Triathlon Team 01, dass wir aber letztlich für uns entscheiden konnten. Im Nachhinein waren die gesparten Sekunden aus der T-2 also sehr viel wert! Gemeinsam mit Felix Weiss, Simon Weiss und Tim Lange überquerte ich die Ziellinie. Marco Mühlnikel hatte durch einen Patzer beim zweiten Wechsel etwas den Anschluss verloren, aber alle haben gemeinsam zur Teamleistung beigetragen. Ein gutes Gefühl mit Jungs an der Startlinie zu stehen, auf die man sich verlassen kann.
Selbstverständlich war ich im Ziel entsprechend erledigt, denn ohne Adrenalin fühlt sich so eine Erkältung noch etwas besch… an.

Als Sahnehäubchen des Tages wurde ich dann noch von der NADA zur Urinkontrolle gebeten. Ich erledigte die Pflicht mit beinahe kirschrotem Urin, dank des am Sonntagmorgen getrunkenen Rote Bete – Safts. Da hat der Kontrolleur ganz schön geschaut als ich ihm den Becher mit den erforderlichen 90ml vor die Nase gehalten hab! 😉  Leider existiert kein Bild dieses Moments, dafür aber ein paar andere, die ich hier beigefügt habe!
Bis bald!

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Bildrechte: Thorsten Wroben, Marco Mühlnikel und Eberhard Jung