5. Stadtwerke Ratingen Triathlon (8.9.2013)

Am vergangenen Sonntag (8.9.2013) fiel um 12.20 Uhr der Startschuss zum 5. Stadtwerke Ratingen Triathlon. Ich bin gerne einer Einladung des Veranstalters Georg Mantyk gefolgt, nachdem mir Bekannte den Wettkampf schon mehrfach empfohlen hatten.
Zu bewältigen waren 1000m Schwimmen im Freibad (angenehme 26 Grad Celsius ;), anspruchsvolle 40km auf dem Rad (4 Rd.) und 10km Laufen (4 Rd.). Konkurrenten hatte ich an diesem Tag genug: Georg Potrebitsch (Power Horse Team), Clemens Coenen (Sieger des Bonn-Triathlon 2013), Sean Donnelly (einige Erfolge auf der Mitteldistanz) und einige schnelle Kurzdistanzler mit Bundesligaerfahrung. Die Temperaturen waren im niedrigen zweistelligen Bereich und es regnete, damit also überhaupt nicht mein Wohlfühlwetter. Ich wusste durch die bisherigen Wettkampfergebnisse, dass ich eine gute Form habe. Trotzdem musste ich beispielsweise mit einer Attacke von Georg oder Clemens auf dem Rad rechnen. Zudem wusste ich nicht, wie ich Sean einzuschätzen habe.
Es lief dann folgendermaßen: Der Schwimmpart war extrem locker und im Nachhinhein betrachtet hätten wir wohl alle vorne mind. 20 Sek. schneller schwimmen können. Warum wir es nicht gemacht haben? Ich denke das Wetter war Schuld! 😉
Durch das niedrige Tempo sind wir mit allen Favoriten auf das Rad gestiegen und ich habe direkt versucht Tempo zu  machen. Meine Fitness erlaubt es mir im Moment ein hohes Tempo über lange Zeit zu fahren und daran wollte ich auch die anderen teilhaben lassen. Zudem sollte Georg nicht auf dumme Ideen kommen. 😉 Bis auf eine Attacke von ihm gegen Ende der zweiten Runde klappte das auch ganz gut und diese konnte ich parieren. Im Nachhinein war das meiner Meinung nach die rennentscheidende Situation. Am Anfang der vierten Runde gab Georg die Führung wieder ab und ich führte die Führungsgruppe (mittlerweile wg. Georgs Attacke auf drei Athleten zusammengeschrumpft) in die zweite Wechselzone.
Jetzt galt es für mich: Direkt ein Ausrufezeichen setzen, schnell wechseln und losrennen als wäre nur eine Laufrunde zu absolvieren. Das Konzept ging auf. Ich konnte schon nach einer Laufrunde über einen entscheidenden Vorsprung von etwa einer Minute verfügen. Die weiteren drei Runden spulte ich an der Spitze liegend ab und wusste schon, dass mit der Sieg eigentlich sicher sein sollte. Mit drei Minuten Vorsprung auf Georg konnte ich die Ziellinie erreichen und der Sport1 Kommentator Hartwig Thöne begrüßte mich zusammen mit dem Veranstalter Georg Mantyk und ein paar flotten Sprüchen. 😉
Fazit von mir: Eine gut organisierte Veranstaltung die trotz des miesen Wetters viel Spaß gemacht hat und bei der ich keine Schwächen erkennen konnte.Wenn dann noch die eigene Form stimmt und ein paar Gegner dabei sind, die das Rennen spannend machen, ist das Rundum-Sorglos-Paket perfekt. Ich komme gerne wieder.
Glückwunsch auch an die anderen Jungs.
Zu den …
Ergebnissen und Presseberichten

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