Indeland Triathlon (16.6.2013)

Beim Indeland-Triathlon startete ich Mitte Juni über die Mitteldistanz. Gründe dafür waren zum einen die Einladung von Udo Biege und zum anderen, dass der Wettkampf vier Wochen vor der Langdistanz in Roth lag und somit optimal in den Plan passte. Beim Schwimmen orientierte ich mich an den Beinen von Johann Ackermann. Mit ihm und Marco Mühlnikel stieg ich nach 1,9km aus dem Blausteinsee. Ich legte einen miserablen Wechsel hin und Johann stieg ein paar Sekunden vor mir aufs Rad, sodass bereits eine kleine Lücke bestand die er ausnutzte.Ich ließ ihn ziehen, denn die, mit meinem Trainer Benjamin Herrera im Vorfeld festgelegte zu fahrende, Wattzahl erlaubte mir keinen Spielraum mehr nach oben. Etwa bei 50 Kilometer fuhr Clemens Coenen, mit dem ich schon wesentlich früher gerechnet hatte, an mir vorbei. Bis zum Ende der 90km Radstrecke änderte sich an der Platzierung nichts mehr und ich lief auf dem dritten Rang in die zweite Wechselzone. Dort sah ich dann, dass meine beiden stärksten Konkurrenten gerade in diesem Moment die T2 verließen. Das motivierte mich zusätzlich.  Vielleicht ein bisschen zu sehr, denn ich lief die ersten Kilometer viel zu schnell an. Nach zwei km hatte ich Clemens und weitere zwei Kilometer später auch Johann eingeholt. Ich konnte eine deutlich schnellere Pace laufen als die beiden, jedenfalls bis etwa 12km. Dann merkte ich, dass mein Körper bei der Hitze dem Anfangstempo auf der Laufstrecke etwas Tribut zollen musste. Die letzten acht Kilometer konzentrierte ich mich dann eher darauf, soviel Cola wie möglich an den Verpflegungsstationen abzugreifen. 🙂
Nach 3:49:50 Stunden überquerte ich als Sieger die Ziellinie. Ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur Langdistanz in Roth.

simon_lauf  simon_ziel

freude
(mit Clemens Coenen im Ziel)